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FORMAT richtete sich an junge Künstler Hochschulabsolventen aus den Bereichen Architektur, Theater- und/oder Medienpädagogik, Kultur-, Medien-, Erziehung-, Geistes-, Sozial- und Kunstwissenschaften.

Bewerben kann man sich mit einer eigenen Idee

für ein FORMAT zur kulturellen Kinder- und Jugend-

bildung in Halle. Eine hochkarätige Jury wählt aus

den Einsendungen sechs Formate aus, die im professionellen Umfeld und mit Unterstützung des

Thalia Theaters innerhalb einer Spielzeit umgesetzt

werden können. Externe Mentoren begleiten die

FORMATE.

Die Ausschreibung für die Spielzeit 2009/10 hier

 

Schwerpunkt 2009/10

Die Familie ist immer eine Geschichte wert, ob jung oder alt, ihre Mitglieder können lustige, dramatische, leidvolle und glücksselige Begebenheiten aus der Erinnerung oder dem Jetzt bildhaft erzählen. Das Beziehungskonstrukt Familie ist weltweit und in allen Kulturen vertreten. Ihre Strukturen reichen von erdrückender Nähe über feste traditionelle Verankerungen bis zu losen Verbindlichkeiten. Sie kann der Stein in der Brandung oder die Brandmarke im Leben sein. Familienformen unterliegen dem Wandel der Zeit.

Kinder und Jugendliche brauchen die Familie.

 

 
 

 

Die Familie ist für sie etwas Alltägliches und sehr Wichtiges: Kinder und Jugendliche sorgen sich um sie, wenn es jemanden schlecht geht; sie sehnen sich nach ihr, wenn jemand fehlt; sie träumen von mehr Zeit mit ihr, wenn nie jemand richtig Zeit hat; sie haben Angst vor dem Auseinanderbrechen, wenn es Streit gibt; sie übernehmen Verantwortung, wenn jemand dazu nicht in der Lage ist; sie wünschen sich mehr Zeit zum Reden mit ihr. Wie Kinder und Jugendliche ihre Familie wahrnehmen und wie sie sich in ihr bewegen ist das Anliegen des dritten Jahres im Stipendiatenprogramm FORMAT-NEUE WEGE IN DER KULTUR. Dabei liegt ein besonderes Interesse an der Entwicklung von Formaten für Kinder.