/ An de Arbe it!
Norman Klüber

25 Jugendliche besetzen eine leerstehende Fabrik, schlagen ihr Lager auf, errichten eine provisorische Gemeinschaftsküche, schieben sich ein paar Tische zurecht und stürzen sich in die Arbeit. Viel Action, Improvisation, hitzige Debatten, Sport, nächtelanges Recherchieren, Busfahren, lange feiern, über Musik streiten, Film schneiden, Comics zeichnen, die Präsentation verschlafen...

10 Tage und Nächte können Jugendliche so arbeiten, wie sie leben wollen. Und sie können so leben, wie sie in Zukunft arbeiten werden: selbstständig, interdisziplinär und ständig neuen Herausforderungen ausgesetzt.
Die Zukunft der Erwerbsarbeit ist zum zentralen Thema gesellschaftlicher Debatten geworden, doch wie gehen Jugendliche damit um? An die Arbeit! fordert SchülerInnen heraus, sich mit der sich ändernden Arbeitswelt auseinander zu setzen und eigene Utopien von der Zukunft der Arbeit in selbstgewählten Formaten, wie Text, Hörspiel, Theater, Videoclip oder Comic, darzustellen.

Mentor: Prof. Wolfgang Engler
Projektdokumention als PDF
 
AUSBILDUNG/ BERUFLICHE TÄTIGKEIT/ VITA

Geboren 1975 in Jena, habe ich lange Zeit als Autor und Redakteur der Thüringer Jugend- und Umweltzeitung gearbeitet, bevor ich nach Weimar zog, um Architektur an der Bauhaus-Universität zu studieren. Meine Schwerpunkte: Ökobau und Stadtsoziologie. In meiner Diplomarbeit untersuchte ich mögliche Interventionen im Stadtraum, die im Umfeld der “schrumpfenden Stadt” Aneignungs- und Partizipationsprozesse initiieren sollten. In Halle habe ich seit 2004 als freier Mitarbeiter in verschiedenen Architekturbüros gearbeitet, als Nachhilfelehrer und Gärtner gejobbt und Workshops organisiert.